Stellarium

Was ist Stellarium?

Stellarium ist eine frei verfügbare Software, mit der man den Sternenhimmel an beliebigen Orten und zu beliebigen Zeitpunkten simulieren kann.

Woher bekommt man Stellarium?

Von hier:  http://www.stellarium.org

Welche Version muss ich installieren, Windows 32 bit oder Windows 64 bit?

Man prüft vorher, welches Betriebssystem auf dem eigenen Rechner installiert ist. Dazu klickt man auf START –> Einstellungen –> Systemsteuerung –> System. Dann wird entweder 32 bit oder 64 bit angezeigt. Wenn weder „32 bit“ noch „64 bit“ angezeigt wird, dann ist es 32 bit.

 

 

Eigene Hintergrundbilder hinzufügen:

Es ist möglich, eigene Landschafts-Bilder in Stellarium einzubinden, d.h. Bilder, die den Horizont so zeigen wie er am eigenen Standort aussieht.

Wer selber eine Landschaft erzeugen möchte findet die Anleitung hier:
http://www.stellarium.org/wiki/index.php/Customising_Landscapes
Man muss das nicht unbedingt mit einer Fisheye-Aufnahme machen, es geht auch mit mehreren Einzelbildern in verschiedene Richtungen.

Für die Sternwarte St. Andreasberg haben wir mit einem Fisheye-Objektiv zwei Hintergrundbilder aufgenommen, im Sommer und im Winter. Die Einbindung in Stellarium funktioniert so:

Stellarium sollte nicht älter als Version 0.13.2 sein, sonst kann es Probleme geben. Man geht in das Verzeichnis C:/Programme/Stellarium/landscapes. Hier gibt es für alle bereits vorhandenen Landschaften jeweils einen Ordner. Es wird nun ein neuer Ordner mit dem Namen „St_Andreasberg_Sommer“ angelegt. In diesen neuen Ordner werden zwei Dateien hineinkopiert:

  1.  http://sternwarte-sankt-andreasberg.de/wp-content/uploads/2016/02/St_Andreasberg_Sommer.png
  2.  landscape.ini

landscape.ini wird mit einem Texteditor erzeugt und enthält folgenden Text (per cut and paste von hier kopieren):

[landscape]
name = St_Andreasberg_Sommer
type = fisheye
author = Michael Koch
description = Public Observatory in St. Andreasberg, Harz Mountains, Germany
maptex = St_Andreasberg_Sommer.png
texturefov = 181
angle_rotatez = 180
tesselate_rows = 20
tesselate_cols = 40

[location]
planet = Earth
latitude = +51.731608
longitude = +10.526120
altitude = 700
light_pollution=2
atmospheric_extinction_coefficient=0.2
atmospheric_temperature=10
atmospheric_pressure=-1

Nun kann man Stellarium starten und in den Einstellungen die neue Landschaft auswählen.

 

Für die Winter-Landschaft wird das gleiche nochmal gemacht. Es wird ein neuer Ordner mit dem Namen „St_Andreasberg_Winter“ angelegt. In diesen neuen Ordner werden zwei Dateien hineinkopiert:

  1.  http://sternwarte-sankt-andreasberg.de/wp-content/uploads/2016/02/St_Andreasberg_Winter.png
  2.  landscape.ini

landscape.ini wird mit einem Texteditor erzeugt und enthält folgenden Text:

(bitte beachten dass sich drei Zeilen geändert haben: name, maptex, und angle_rotatez)

[landscape]
name = St_Andreasberg_Winter
type = fisheye
author = Michael Koch
description = Public Observatory in St. Andreasberg, Harz Mountains, Germany
maptex = St_Andreasberg_Winter.png
texturefov = 181
angle_rotatez = 0
tesselate_rows = 20
tesselate_cols = 40

[location]
planet = Earth
latitude = +51.731608
longitude = +10.526120
altitude = 700
light_pollution=2
atmospheric_extinction_coefficient=0.2
atmospheric_temperature=10
atmospheric_pressure=-1